Der Körper kennt seine Grenzen

Das Universum / der Himmel mag das Limit sein. Der Körper hat sein eigenes

Etwas aus meinem Gedankenkästchen


Als Menschen sind wir alle gleich. Trotzdem sind wir alle Individuen. Manche Menschen sind introvertiert, manche extrovertierter als andere, manche sind impulsiv, wiederum andere brauchen mehr zu planen. Wir haben Blutgruppen, verschiedene Stoffwechsel und so viele andere Unterschiede, die uns wunderbar und einzigartig machen.

Das ist es, was ich in meinem täglichen Leben erlebe. Ich beobachte mich selbst, meine Freunde (sie sind so sehr verschieden von einander) und in der Arbeit mit mir und an mir selbst. Auch die Individualität meiner Kunden in Massage, Coaching und Sport.
Erkennen und Akzeptanz dieser Tatsache ist sehr wichtig. Man könnte es Empathie nennen.

Der Grund weshalb ich das schreibe ist, wir erkennen oder fragen manchmal unsere Klienten nicht während unserer Arbeit als Trainer oder Körpertherapeut was im Alltag und im Hintergrund der gewünschten Ziele sonst geschieht.  Wahrscheinlich wegen der Privatsphäre?
Dabei haben wir alle unsere Lebensumstände, die unsere Energie während und nach einem Training beeinflussen können oder Schmerzen und Spannungen in unserem Körper verursachen, die wir behandeln angehen wollen.
Einige von uns sind schon von Grund auf mehr in Körper und Geist angetrieben (hyperaktiv) und brauchen sich "auszupowern", wobei einige, obwohl sie es auch währen, mehr Aufgaben und Druck in ihrem Alltag zu bewältigen haben. Deren Körper werden sie nach einer Weile dazu zwingen mit allem aufzuhören.
Manchmal sind es Menschen, die im Allgemeinen in dem was sie tun viel erreichen können. Trotzdem denke ich, könnte es besser sein zu lernen sich selbst zu spüren, in der natürlich gegebenen Energie ihres Körpers zu bleiben anstatt dort wo es möglich ist, sich noch mehr zu verausgaben. Etwas mehr Beruhigung des Geistes. Ein Training das sie dazu leitet innere Balance zu bekommen indem immer wieder auf das Entspannen nach dem Training und bewusstem tiefem Atmen während und nach dem Training geachtet wird. Das Training sollte erfahrungsgemäss nur soweit gehen, dass keine Verspannungen im Solarplexus-, LWS, Schulter- Nackenbereich und Kiefer zu spüren sind. Um Platz zu haben, tief zu atmen und Raum für die zu bewältigenden Dinge des Alltags zu haben. Es mag für manche Esoterisch klingen, doch dies kann einen größeren Effekt für ein ausgeglichenes und energetisches Leben haben.
Ich denke, es ist wichtig für uns als Menschen, unsere Grenzen zu akzeptieren, je nachdem wie unser tägliches Leben aussieht. Momentan scheint es immer mehr in die Richtung zu laufen als bräuchten wir mehr Mittel, um uns entspannen zu können, weil wir es auf andere Weise übertreiben. Aus Gewohnheit dieses oder jenes normalerweise leisten zu können. Erstaunlicherweise, greifen wir sogar immer mehr zu technischen Mitteln, von denen wir als Therapeuten die Menschen dazu raten so wenig wie möglich zu verwenden. Klartext computergesteuerte Entspannungstechniken und Programme, wo wir in geundegenommen nicht gänzlich uns auf uns selbst fokussieren und wie wir es zwischenzeitlich wissen, noch mehr Strahlungen ausgesetzt werden. 

Energetisch sehr hoch getriebene Menschen können wir auch nicht mit denen vergleichen, die wir als ausgeglichen bezeichnen. Auch der Körper eines ausgeglichenen Menschen hat seine Grenzen. Dann gibt es diejenigen, die zu mehr als sie sich zutrauen leisten zu können und zur Erreichung der möglichen Leistung Antrieb brauchen, damit sie aus einer Abwärtsspirale die wir Trägheit nennen herauskommen. 

Aus meiner Sicht als Körpertherapeut und / oder Trainer, sollten wir vor einer Behandlung oder eines Personaltrainings den Klienten fragen, was in seinem Leben ansteht und wie/ ob er/sie es zu bewältigen weiss. Wer ein geschultes Auge hat, kann während der Unterhaltung sehen und herausspüren, welches Energieniveau das Gegenüber hat. Ich denke, dann kann mit unserer Arbeit zu einem kraftvollen, bewussteren und ausgeglichenen Leben begleitet werden.

Auch ich selbst sollte in diesem Fall auf mich selbst achten können. In der Lage sein, nein bei dem zu sagen zu was für andere gut ist. Und ja zu dem was ich weiß und spüre, das es gut und massvoll für mich ist. Je nach Ziel das wir in unserem eigenen Leben anstreben und welche Prioritäten wir haben. Dafür ist es denke ich sehr wichtig das wir alle lernen, auf unsere innere Stimme zu hören, die oft von den äußeren Stimmen versucht wird zu ersticken. Dies können wir nur von innen her. Auch wenn es manchmal andere braucht, um uns zu zeigen wie.

Es ist wichtig etwas für Geist und Körper zu tun, das uns auf eine bewusste Weise gesund hält.

Lasst es uns angehen!

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